Kürzlich entdeckt

Recycling

26. 1. 2014 Kürzlich entdeckt von ansalia.ch

In diesem "Zu Besuch bei..." widmen wir uns dem Thema Recycling. 

Dazu haben wir drei unserer Produzenten angefragt, die sich "Up-Cycling" widmen. Sie stellen ihre Arbeit und Produkte vor und sagen uns, was Recycling für sie  bedeutet:





"Lilaerdbeer"

Auf die Idee mit den Veloschläuchen bin ich durch meinen Job gekommen: Ich besitze nämlich mit meinem Lebenspartner Hannes ein Velogeschäft, das "Chillisport" in Widen. Da wir beide sehr kreativ und aber auch umweltbewusst sind, kamen wir auf die Idee, unseren alten und gebrauchten Veloschläuchen neues Leben einzuhauchen in Form von praktischen Dingen für den Alltag. Hannes hatte zuerst die Idee ein Handytäschchen anzufertigen. 

Und so entstanden immer mehr Gegenstände. Von Halsketten, Schlüsselanhängern, diversen Etuis, Gürteln bis zu gehäkelten Teppichvorlegern. Ein "Renner" sind die Gürtel. Sie sind dehnbar, weicher wie Leder und haben einen Klettverschluss. Somit stört keine Schnalle und man kann noch ein bisschen hineinwachsen :-)

Speziell ist auch der Sitzball: Das Innenleben ist ein Gymnastikball und drumherum zieren ca. 70 Schläuche den Ball.


Ich liebe das Material sehr und mir kommen immer wieder neue Ideen. Im Moment häkle ich daraus Uebertöpfchen für den Frühling.


Zuhause entsteht sogar ein gehäkelter Wohnzimmerteppich. Er ist weich und angenehm, und ist einfach abspritzbar, aber er wird fast zum Lebenswerk :-)

Für meine Arbeiten brauche ich vor allem eine Leder- und Häkelnadel, zum Nähen mit der Maschine ein Teflonfüsschen.


Für mich bedeutet Up-Cycling Sorge zu tragen für unsere Welt in der wir noch ein bisschen Leben möchten, und nicht alles einfach wegzuwerfen. Aus vielen Gegenständen lässt sich nämlich etwas Neues machen, das fordert mich täglich heraus und macht mir unheimlich Spass! Die Ideen kommen mir meistens auf ausgedehnten Spaziergängen mit meiner Hündin Emma.

Abends setze ich dann meine Ideen um, sicher ca. 10 Stunden die Woche.

Nun gibt's bei mir noch was zu gewinnen und zwar ein Etui aus Veloschläuchen, welches ganz ähnlich aussieht wie dieses hier auf dem Bild.


Die Frage dazu lautet: 

Von wo beziehe ich meine vielen Veloschläuche?

Antworten bitte via "Interner Post" bis am Freitag 6. Februar an mich schicken. Der Gewinner wird auch via "Interner Post" benachrichtigt.

Und die glückliche Gewinnerin heisst: Ruth Huonder von "allround", herzliche Gratulation!

Liebe Grüsse und herzlichen Dank!

Monika von "Lilaerdbeer"



"juwelcaps"

Angefangen hat alles, als ich bei einer Arbeitskollegin eine wunderschöne Kette mit einer Kapsel dran gesehen hab. Das hat mich so fasziniert, dass ich es zu Hause auch ausprobiert habe. Durch Tüfteln und Probieren entstand dann plötzlich ein Ring, und nach dem Ring folgten Ketten, Ohrringe, Armbänder...


Für meine Arbeit brauche ich keine speziellen Werkzeuge. Ein Messer um die Kapseln zu öffnen, ein kleines Bürsteli um die Kapseln zu reinigen. Für die Herstellung vom Schmuck verwende ich dann diverse Zangen, einen Hammer, eine kleine Schere und diverses Material.


Zur Zeit sind die Armbänder sehr gefragt, da sie durch das Alu sehr leicht zu tragen sind. Neu mache ich Lederarmbänder mit einem abnehmbaren Knopf. So kann man sie sehr individuell tragen und der jeweiligen Kleidung anpassen. Sie sind auch mit Chunks kompatibel. 


Mir gefällt bei meiner Arbeit auch, dass ich nebst der Wiederverwertung der Kapseln auch den Kaffesatz als optimalen Dünger für meinen Garten nutzen kann.

Seit ich mit der Herstellung von Nespresso-Schmuck angefangen habe, ist mein Kaffeekonsum eindeutig gestiegen, aber ohne gute Freunde, welche mich beim Sammeln unterstützen (v.a. die limitierten Sorten) ginge es natürlich nicht.

Hier entstehen meine Kreationen:

Und nun noch eine Wettbewerbsfrage:

Wie viele Kapselfarben hab ich zu Hause?

zu gewinnen gibts diese Ohrhängerli:


Antworten bitte via "Interner Post" bis am Freitag 6. Februar an mich schicken. Der Gewinner wird auch via "Interner Post" benachrichtigt.

Liebe Grüsse und herzlichen Dank!

Rahel von "juwelcaps"


"ChanChan"

Gerne stelle ich mich zuerst vor:
Ich, Barbara, 35 Jahre alt, Mutter eines 14 Monate alten Wirbelwindes (ab April 2fache Mami), die Frau und Geliebte eines geschätzten Mannes, Housemanagerin, teilzeit Sozialpädagogin und natürlich Nähverrückte und Stoffmessie, bevorzuge es sehr mich kreativ auszutoben und zu verwirklichen.
Schon als Jugendliche nähte ich mir ab und zu meine Kleidung selber, um ein einzigartiges Stück zu erhalten. Ich mag Individualität.
Auch war ich schon immer ein wenig öko und grün. Jedoch wurde ich mit dem Alter viel umweltbewusster und gesellschaftskritischer. 


Up-cycling setzt für mich einen Kontrapunkt zur Wegwerfmentalität. Klar löst es nur einen Teil des Problems und keine Frage: Auch Up-cycling ist eine Form von Konsum, aber angesichts der Mengen an produzierter und kaum getragener Kleidung ein deutliches Plädoyer für einen achtsameren Umgang mit Materialien und Ressourcen. Ausserdem fasziniert mich der Gedanke, aus bereits vorhandenen nutzlosen Materialien ein neuwertiges, einzigartiges Produkt zu erschaffen.

Als Einfrau-Unternehmen betreibe ich seit einem Jahr das Label "ChanChan", dass sich dem Up-cycling von Textilien verschrieben hat und mein persönlicher Umweltbeitrag ist.
Verwendet werden hauptsächlich gebrauchte Textilien wie Kleidung, Bettwäsche, Gardinen etc., die ich von Bekannten erhalte oder in Brockenstuben erwerbe. Diese mische ich dann mit „neuen" Textilien zu einem handgefertigtem Unikat!

Angefangen habe ich mit dem Aufwerten von Kinderkleidung, und dann habe ich Kinderkleidung selber hergestellt. Später kamen Damenröcke und Accessoires dazu. Mittlerweile probiere ich immer wieder neue Produkte aus, jedoch liegt meine Passion beim Nähen von Röcken, was in den Sommermonaten auch mein Bestseller ist.

Ich mag bunte Farben und verspielte Details. Dies widerspiegelt sich dann auch in meinen Produkten. Manchmal kann ich Stunden (umgangssprachlich zu verstehen) damit verbringen, Stoffe miteinander zu kombinieren und Teile zusammenzufügen. Dies hat teilweise sogar eine meditative Wirkung auf mich und ich kann mich gut vom Alltag erholen.

"ChanChan" ist mein Hobby für das ich hauptsächlich am Abend nach getaner Arbeit und nach Versorgung der Familie Zeit habe (meist zu wenig Zeit in Anspruch nehmen kann - kennt Ihr ja alle sicher..!).
Jedoch steckt in all meinen Produkten Herzblut und Leidenschaft. 


Hier meine kleine Nähecke mit meinen treuen Gefährten. Es sieht nicht immer so aufgeräumt aus... :-) 


Meine Schätze... 80% gebraucht, 20% Neuware. 

Da lacht das Auge...


So und zum Schluss noch eine Wettbewerbsfrage. Gewinnen könnt Ihr dieses nette Fische Täschchen von "ChanChan":


Die Frage lautet: Wo produziert "ChanChan"?

Antworten bitte via "Interner Post" bis am Freitag 6. Februar an mich schicken. Der Sieger wird auch via "Interner Post" benachrichtigt.

Liebe Grüsse an Euch alle

Barbara von "ChanChan"


Wir vom ansalia.ch Team bedanken uns ganz herzlich bei den 3 Produzentinnen für ihre Bereitschaft zu diesem "Zu Besuch bei...".

Bewunderswert, was die 3 Frauen Tolles auf die Beine stellen und so ihren Beitrag zu einer besseren Umwelt leisten. Kompliment!

Ihr ansalia.ch Team

Kommentare
anima6811. 2. 2014
15:14
anima68

yeah ich habe gewonnen, vielen dank chan chan :-)

Nur angemeldete Anwender können einen Kommentar schreiben.